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abtei-maria-frieden - abtei-maria-frieden




Die Benediktinerinnen vom eucharistischen König
abtei-maria-frieden - wap

Der Konvent der Abtei Maria Frieden wünscht Ihnen eine frohe gesegnete Weihnachtszeit 2011, ein gutes, gesegnetes und friedvolles Neues Jahr 2012 und heißt Sie auf seiner wap-site herzlich willkommen!
Diese mobile Wap-Seite betreut Oblate Br. Martin Obl OSB
http://bruder-martin.peperonity.com
zuletzt aktualisiert am 21.01.2012
+ + + Homepage der Woche (37.KW 2010) - Vielen Dank ! ! ! + + +
Homepageadresse vom Kloster: http://www.abtei-maria-frieden.de

Hier einige Ein- und Überblicke:

Die Arbeit ist für den hl. Benedikt kein Gegensatz zum Gebet, sondern die Fortsetzung in den Alltag hinein. So schreibt Benedikt in seiner Regel: "dann sind sie wahre Mönche, wenn sie von iher Hände Arbeit leben."
Wir betrachten unsere Arbeit als notwendigen Lebens-unterhalt, aber ebenso als schöpferisches Tun und Quelle der Freude.
Zu unserem Kloster gehören drei Betriebe:
Ein auf ökologischer Basis bewirtschaftete Biolandhof, ein Gästehaus und eine Kerzenwerkstatt.
Der Abtei gehören 14 Schwestern an, japanischer, deutscher und philippinischer Nationalität, die mit Hilfe von Angestellten den Biolandhof, das Gästehaus und die Kerzenwerkstatt betreiben.

Die Abtei gehört seit 1986 zur Föderation der bayerischen Benediktinerinnen.

Sehenswürdigkeiten
Die Abteikirche wurde 1976 in einem Seitenflügel des vormaligen Schlosses eingerichtet. Als Altar dient das 1779 von Georg Stockhardt angefertigte ehemalige Heilige Grab von St. Martin in Forchheim. Der figürliche Schmuck stammt von dem berühmten Bamberger Bildhauer Bernhard Kamm. Die beiden Figuren hinter dem Altar stellen den hl. Benedikt von Nursia und Maria, die Friedenskönigin, dar.

Der Konvent in Kirchschletten wurde 1953 von der Abtei vom Unbefleckten Herzen Mariens (Immaculate Heart of Mary) in Vigan auf den Philippinen aus gegründet und am 5. Mai 1973 zur Abtei erhoben.

Am 13. Mai 1953 erwarben die Benediktinerinnen vom eucharistischen König das Klostergut Kirchschletten von der Abtei Niederaltaich. Äbtissin Edeltraud Danner OSB hatte 1931 die erste philippinische Benediktinerinnenabtei auf der Insel Luzon gegründet, in Fatima, nahe der Bischofsstadt Vigan. Diese Gründung der Abtei Immaculate Heart of Mary wollte sie nun durch eine Tochtergründung in Deutschland festigen. Am 28. Mai 1953 wurden die Benediktinerinnen durch den Bamberger Erzbischof Josef Otto Kolb auf einstimmigen Beschluss des Domkapitels in die Erzdiözese Bamberg aufgenommen. Am 23. Juni 1953 übergab Abt Emmanuel Heufelder OSB von Niederaltaich das Gut seinen neuen Besitzerinnen. Dieser Tag gilt als Gründungstag der Abtei.

Äbtissinnen:

Gründerin
Edeltraud Danner OSB 1953-1973

Gertrud
Vaca-Calderon, 1973–1986
Gertraud Reiter, 1986–1999
Myriam Schmitt, 2005–2008
(1999–2005 Administratorin)
(Sr. Barbara Ostermayer Prioren-administratorin 2008-2011)

Mechthild Thürmer Nov. 2011 - 2017

„Für mich gibt es keinen besseren Platz“

Sr. Mechthild Thürmer ist die neue Äbtissin der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten
Eigentlich wollte sie als Krankenschwester in die Mission gehen, nach Südafrika oder Bolivien. Doch es kam alles anders. Mit 20 trat Mechthild Thürmer in die Gemeinschaft der Benediktinerinnen der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten ein, 33 Jahre später wurde sie von ihren Mitschwestern zu Äbtissin gewählt und wird am 11. November um 14 Uhr offiziell in ihr Amt eingeführt (wir haben bereits kurz darüber berichtet). „33 Jahre lang habe ich immer gewartet, dass das Zeichen kommt, dass es los geht. Jetzt muss ich es selber geben, sonst passiert nichts“ sagt die Mutter Äbtissin, wie jetzt ihre offizielle Anrede lautet, mit einem Lachen auf die Frage, was sich in ihrem Leben nach der Wahl vor allem geändert hat.
1958 in Allersdorf (Pfarrei Gößweinstein) geboren, kam Mechthild Thürmer mit 17 Jahren das erste Mal ins Kloster Kirchschletten. „Meine Freundinnen drängten mich dazu. Wir wollten zusammen mit unserem Kaplan meditieren und Fenster streichen,“ erzählt sie dem Heinrichsblatt. Aus diesem Aufenthalt wurde mehr, es entwickelte sich eine regelrechte Liebe zum Kloster. „Es war die Gemeinschaft der Schwestern, die mich beeindruckt hat“, so Sr. Mechthild. „Zusammen mit den Schwestern durften wir arbeiten und erlebten Faszinierendes: Da war so viel Freude bei der Arbeit zu spüren, alle halfen mit, egal ob schwer oder schmutzig, und wir konnten einfach mitmachen. Das Ergreifendste war aber das Chorgebet der Schwestern.“
Aus dem zunächst einmalig geplanten Besuch wurden viele, an den Wochenenden kam die junge Frau immer wieder nach Kirchschletten, „und mit der Zeit spürte ich ganz tief in mir, dass Gott mich hier haben wollte. Ich wollte so leben wie diese Schwestern“. Sie beendete ihre Ausbildung zur Krankenschwester in Forchheim und vollzog dann den Schritt, den sie bis heute nie bereut hat: Am 1. Ok-tober 1978 trat sie in die Abtei Maria Frieden in Kirchschletten ein. „Für mich gibt es keinen besseren Platz auf der ganzen Welt,“ sagt die neue Äbtissin auch heute aus voller Überzeugung.
Sie gab ihren erlernten Beruf auf, ließ Eltern, Geschwister, Freunde und Besitz hinter sich, um fortan als Benediktinerin zu leben, „abgeschieden von der Welt, aber doch in der Welt“, wie sie es ausdrückt. Bei ihrem Eintritt ins Kloster gab es noch zwei deutsche Mitschwestern, ansonsten wohnten 26 philippinische Schwestern in der Abtei. Heute leben 15 Benediktinerinnen in Kirchschletten.
In der Welt lebt Sr. Mechthild immer wieder auch, wenn sie Religionsunterricht gibt. 1984 erhielt sie die Missio Canonica, die Lehrerlaubnis, und unterrichtete seit dieser Zeit in Scheßlitz, Bad Staffelstein, Breitengüßbach und in den Sonderschulen von Staffelstein und Lichtenfels. Seit 1985 gibt sie Religionsunterricht in Zapfendorf, 19 Stunden in der Woche.
Ein Stück weit wird sie den Unterricht aufgeben müssen, nur noch neun Stunden wird sie künftig bei den Mädchen und Jungen sein. „Das hat bei den Kindern schon Tränen gegeben,“ erzählt die 53-Jährige mit ein bisschen Wehmut in der Stimme. Gerne unterrichtet sie, egal ob eine 1. oder eine 9. Klasse. „Ich habe genommen, was kam und habe immer versucht, das Beste daraus zu machen.“ Dass sie dabei immer in Ordenstracht vor die Schüler trat, war für diese ganz selbstverständlich. Im Gegenteil. „Als wir einmal einen Ausflug machten und ich in einem grauen Gewand unterwegs war, haben sie zu mir gesagt: Schwester sie sind doch heute gar nicht richtig angezogen.“
Das Amt der Schulbeauftragten im Dekanat Hallstadt-Scheßlitz möchte Mechthild Thürmer zunächst weiterführen, gibt es ihr doch die Möglichkeit, zum einen mit anderen Lehrkräften in Kontakt zu bleiben und zum anderen auf ihre Abtei in Kirchschletten hinzuweisen.
Das tat sie aber auch immer wieder, wenn sie unterwegs war, um den Stand der Kirchschlettener Schwestern zu betreuen, beispielsweise beim Heinrichsfest oder auch bei Festen in verschiedenen Gemeinden in der Umgebung.
Als Äbtissin hat Sr. Mechthild eine große Verantwortung für die Abtei Maria Frieden, ist die Repräsentantin für die Gemeinschaft „und ich repräsentiere Jesus Christus in der Gemeinschaft. Ich muss den Schwestern ein gutes Beispiel geben, wie man im Geiste Jesu leben kann und muss sie zu diesem Leben ermutigen.“ Aber Verantwortung hatte sie auch schon vorher als Krankenschwester für ihre Mitschwestern oder zuletzt als Cellerarin, die für das Geld verantwortlich war. „Ich habe immer versucht, alles sehr gewissenhaft zu machen. Aber jetzt ist das alles noch einen Grad anders.“
Ihre Gefühle während des Wahlkonvents unter Vorsitz von Erzbischof Ludwig Schick kann sie nur schwer beschreiben. „Es war immer ein Schwanken zwischen ,Werde ich es wirklich?‘, ,Was wird, wenn ich gewählt werde?‘ und ,Soll ich es wirklich machen‘,“ erzählt Sr. Mechthild.
Seit 33 Jahren gehört sie nun der Gemeinschaft an, welche sich aus den unterschiedlichsten Nationalitäten und Charakteren zusammensetzt. Und sie hofft, dass in Zukunft viele junge Frauen ins Kloster eintreten, „denn ein solch abwechslungsreiches Leben wie bei uns gibt es nur selten“, sagt die Äbtissin. So gibt es eine Vielfalt von Arbeitsgebieten, angefangen von der Küche über den Gästebetrieb und die Landwirtschaft bis hin zur Wachswerkstatt. „Und wir haben eine klare Tagesstruktur, die durchaus ihren Reiz hat. Das merken gerade auch unsere Gäste, die zu uns kommen, um dem hektischen Alltag zu entfliehen.“
Eines ist sich die Äbtissin sicher: „Wenn ich heute noch einmal für meinen Lebensweg entscheiden könnte, würde ich sofort wieder die gleiche Entscheidung treffen. Für mich kann ich mir keinen Platz auf dieser Welt vorstellen, an dem ich mehr Erfüllung finden könnte.“

(Datum: 04.11.2011
Autor: Andreas Kuschbert
Heinrichsblatt Kirchenzeitung für das Erzbistum Bamberg Nr.; 118. Jhrg. Ausgabe 2011 S. )

Schwester Mechthild Thürmer zur neuen Äbtissin in Kirchschletten gewählt
Erzbischof Ludwig Schick erbittet für die neue Äbtissin Gottes Segen/Einführung am 11. November

Abtei Maria Frieden Kirchschletten
Bamberg. (bbk) Die 14 Schwestern der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten haben unter dem Vorsitz von Erzbischof Dr. Ludwig Schick am Freitag (21.10.11) Schwester Mechthild Thürmer OSB zu ihrer neuen Äbtissin gewählt. Die 53-Jährige wird am 11. November um 14.00 Uhr in einem feierlichen Pontifikalamt von Erzbischof Schick in ihr Amt eingeführt. Aus Anlass der Wahl der neuen Äbtissin wünschte der Erzbischof den Schwestern und der Abtei eine gesegnete Zukunft zum Wohl der Erzdiözese und der gesamten Kirche.
Schwester Mechthild Thürmer OSB stammt aus Allersdorf (Erzbistum Bamberg). Sie trat 1978 in die Abtei Maria Frieden in Kirchschletten (Dekanat Hallstadt-Scheßlitz) ein. 1980 legte sie die erste Profess ab. Die neue Äbtissin ist gelernte Krankenschwester und hat eine Ausbildung als Religionslehrerin absolviert. Derzeit erteilt sie 19 Stunden Religionsunterricht in Zapfendorf. Erzbischof Schick dankte nach der Wahl vor allem Schwester Barbara Ostermeier OSB, die während der Vakanz als Administratorin der Abtei vorstand und sie gut geführt hat.
Erzbischof Schick bat die Schwestern, für die Diözese zu beten und empfahl allen Gläubigen des Erzbistums die kleine Abtei mitzutragen. Sie sei die einzige benediktinische Niederlassung im Erzbistum und daher besonders wichtig Die Abtei Maria Frieden in Kirchschletten hat sich neben dem benediktinischen „ora et labora“ vor allem die eucharistische Anbetung zur Aufgabe gemacht. Der Erzbischof betonte, dass die Verehrung Jesu Christi im allerheiligsten Altarsakrament zum katholischen Leben dazugehören und gefördert werden müsste.

Ein gerader Weg zwischen Kerzen und Bioeiern
03.06.2011 Kirchschletten - Klosterleben.

Vor 25 Jahren wurde die Kirchschlettener Benediktinerin Gertraud Reiter zur Äbtissin geweiht. Die fast 80-Jährige erfüllt noch heute nicht nur im Klosterladen ein volles Arbeitspensum.
Schwester Gertraud Reiter berät im Klosterladen Elvira Kühnlein bei der Wahl einer Hochzeitskerze.
Die Bioeier glänzen wie poliert. Kein Fitzelchen Schmutz auf der braunen Schale. "Das Nest muss sauber und immer frisches Stroh drin sein", erklärt Gertraud Reiter auf die erstaunte Nachfrage einer Kundin, ob die Eier irgendwie behandelt worden seien. Nein, sind sie nicht. Den Hühnern im Biolandhof der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten geht es also offensichtlich blendend. Was sie fleißig legen, wird im Klosterladen verkauft. Und für den steht Schwester Gertraud Reiter gerade.

Mit einem warmen Lächeln begrüßt die fast 80-jährige Benediktinerin die nächste Besucherin. Elvira Kühnlein aus dem Nachbardorf Roth will für die Hochzeit ihrer Tochter eine Kerze kaufen. Ein für den Anlass passendes Exemplar, das in der klostereigenen Wachswerkstatt gestaltet wurde. Geduldig zeigt Schwester Gertraud die reiche Auswahl und hat auch noch gute Segenswünsche für das Brautpaar auf den Lippen.

Die Nonne ist mit Herzblut bei der Sache. Sie hält die Balance zwischen Offenheit und Abgrenzung, zwischen Normalität und Konsequenz, die ein Leben in Klausur erfordert. "Ich habe Benediktinisches im Blut", lacht Schwester Gertraud und meint damit besonders das "Ora et Labora", das "Beten und Arbeiten", für deren harmonischen Ausgleich ihr Orden bekannt ist. Der monastische Tag ist durch das Stundengebet in Gemeinschaft gegliedert. Dazwischen steht für Schwester Gertraud die Betreuung des Klosterladens an, die Mitarbeit in der Kerzenwerkstatt, der Pfortendienst, das Ordnen des Archivs, Führungen für Gruppen durch die Klosterkirche oder Küchenarbeit wie das Einmachen von Obst und Gemüse.

Das sind alles Aufgaben, die von einem gelungenen Loslassen sprechen. Loslassen von Einfluss, Plänen, Projekten, Repräsentation. Gertraud Reiter war von 1986 bis 1999 Äbtissin, geistliche Leiterin der Nonnen und verantwortlich für das Gedeihen der Abtei. Als Alt-Äbtissin könnte sie sich zur Ruhe setzen, das eine oder andere Privileg genießen. Doch Stillstand ist nicht ihr Ding. "Stabilitas" - lebenslange Beständigkeit und Gebundenheit an die Abtei Maria Frieden bedeutet für Schwester Gertraud Dynamik. Bedeutet Treue zur Berufung und Lebensentscheidung durch alle Veränderungen und Krisen hindurch. "Ich habe niemals bereut, Nonne zu sein", sagt sie nachdrücklich und fügt strahlend hinzu, dass sie "rundherum glücklich" sei. Gerade dann, wenn sie frühmorgens um 4.30 Uhr aufsteht, um die erste Zwiesprache mit Gott zu halten. Oder wenn sie in der großen Schweigezeit nach der Komplet in ihrer Zelle "beim Herrn" ist.

Gertraud Reiter wurde am 8. September 1931 in Weiden/Oberpfalz geboren und wuchs mit zwei Geschwistern auf. In der Lehrerbildungsanstalt der Englischen Fräulein in Bamberg absolvierte sie ihre Ausbildung. Schon kurz nach der Gründung der Kirchschlettener Abtei im Jahr 1953 begann sie ihr Noviziat. Und lernte in der klösterlichen Landwirtschaft das Melken, Schweine-Füttern "und als Stadtkind den Unterschied der einzelnen Getreidesorten", wie Schwester Gertraud erzählt. In Zapfendorf, Breitengüßbach, Scheßlitz und Bamberg erteilte sie Religionsunterricht. 1973 ernannte sie die damalige Äbtissin Gertrud Vaca-Calderon zur Priorin. 1986 wählte die Schwestergemeinschaft Gertraud Reiter zur Äbtissin. "Ich hatte keine Angst vor diesem Amt", blickt sie zurück. Integriert in den Aufbau der Abtei sei sie ohnehin gewesen und vertraut "mit den Finanzen und der Landwirtschaft". Zudem sei sie sich sicher gewesen, dass "die philippinischen Schwestern treu und loyal zu mir halten".

Neue Äbtissin
Alt-Äbtissin Gertraud Reiter geht davon aus, dass Ende des Jahres eine neue Äbtissin gewählt wird. Bis dahin leitet Schwester Barbara Ostermeier als Priorin-Administratorin die Abtei in einem Übergangsstatus. Die neue Äbtissin wird im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes vom Erzbischof gesegnet.
Landläufig wird die Handlung "Weihe" genannt, obwohl es sich nicht wie bei der Bischofs-, Priester- oder Diakonenweihe um eine sakramentale Weihe handelt, sondern um eine Segnung. Das Amt der Äbtissin ist nicht mit einem heilsvermittelnden, sondern mit einem kirchenrechtlichen Charakter verbunden. In der Segensfeier werden der Äbtissin als Amtszeichen der Stab und das Brustkreuz überreicht.
[www.saale-zeitung.de/nachrichten/lokales/bamberg/Ein-gerader-Weg-zwischen-Kerzen-und-Bioeiern;art212,168533]

Schwester Barbara Ostermeier zur neuen Priorin-Administratorin der Abtei Maria Frieden gewählt - An der Klostergemeinschaft weiterbauen

Nur zwei Autos stehen auf dem schneebedeckten Parkplatz vor dem von den Ortsbewohnern „Schloss" genannten Gutshof. Sie belegen, dass sich in der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten außer den Bewohnern nur wenige Gäste aufhalten. Es sei auch die Stille, die die Gäste des Hauses schätzen, die Möglichkeit, die Natur zu hören und zu riechen und sie auf den Wegen um das Kloster zu entdecken, sagt Schwester Barbara Ostermeier. Am 31. Dezember ist sie zur Priorin-Administratorin des Frauenklosters gewählt worden.
Unter Vorsitz von Erzbischof Ludwig Schick hat die Schwesterngemeinschaft zu der 14 Ordensfrauen mit ewiger Profess zählen, das mit 42 Jahren jüngste Konventsmitalied in dieses Amt gewählt. Seit 1999 hat Schwester Barbara das Amt der Subpriorin ausgeübt und ist nach dem Rücktritt von Äbtissin Miriam Schmitt vorerst auf drei Jahre mit der Leitung des Klosters beauftragt worden.
Man merkt, dass der Wechsel von der Stadt Nürnberg – Schwester Barbara ist in der Pfarrei Verklärung Christi aufgewachsen – in das ländliche Umfeld des rund 25 Kilometer nördlich von Bamberg gelegenen Ortes den Interessen der neuen Priorin entgegenkommt. Den ersten Kontakt zum Kloster hatte sie, als sie in Nürnberg Ministrantenarbeit betrieben hat. Mit Jugendgruppen hatte sie sich im Kloster aufgehalten und dann später die Klostergemeinschaft bei zahlreichen Einzelbesuchen „kennen und lieben gelernt".
1990 trat Schwester Barbara ins Kloster ein, legte nach dem Noviziat 1993 ihre erste Profess ab und band sich 1996 auf ewig an die Benediktinerinnen vom Eucharistischen König. Den Beruf als Steuerfachgehilfin hatte sie aufgegeben, um im landwirtschaftlichen Bereich eine weitere Ausbildung zur Wirtschafterin für Landbau zu machen. Nach ihrer Noviziatszeit bis zum Jahr 2000 sorgte die zierliche aber bestimmt wirkende Ordensfrau dafür, dass Äcker und Vieh fachgerecht versorgt werden.
Schon als Äbtissin Edeltraud Danner 1953 das Kirchschlettener Gut von Mönchen aus Niederaltaich übernahm, gehörten 67 Hektar Land dazu. Heute sind es 87Hektar. Weitere Stichworte kommen der neuen Priorin schnell von den Lippen: Färsenmast. Legehennen, Schafe zur Landschaftspflege, Gemüseanbau, Saatgutvermehrung. Und seit 2000 sei man auch Biolandbetrieb und wirtschafte ökologisch.
Noch bis 2003 lag der landwirtschaftliche Betrieb allein in der Hand der Ordensfrauen. Seit Schwester Barbara verstärkt Aufgaben in der Leitung des Klosters wahrnimmt, sorgt ein Verwalter für den Fortbestand, zusammen mit Auszubildenden und Praktikanten.
Von Anfang an sei der landwirtschaftliche Betrieb Lebensgrundlage für das Kloster gewesen. Mit Natur und Erde in Berührung zu kommen entspreche auch der Regel des heiligen Benedikt, betont Schwester Barbara. Das wüssten zum Beispiel auch viele der Gäste zu schätzte So mancher, der sich länger in der Abtei aufhält, packe im Gemüsegarten mit an.
Die Selbstversorgung mit Gemüse, Obst, mit Rindfleisch und Geflügel ist eines der Standbeine der Ordensniederlassung. Seit 1990 gehört aber auch eine Wachswerkstatt zum Kloster. Immer wieder nehmen Kommunion- und Firmgruppen die Gelegenheit wahr, ihre Kerzen unter Anleitung selbst zu gestalten. Ein kleiner Laden im Eingangsbereich des Klosters offenbart die ganze Breite des Kerzenangebots, das natürlich auch fertig gestaltet erworben werden kann.
Und noch einen dritten Bereich nennt die neue „Chefin" des Klosters, die Gästebetreuung. In drei Häusern stehen 60 Gästebetten zur Verfügung. Eins davon ist mit Etagenbetten ausgestattet und eignet sich für Kinder- und Jugendgrüppen.
Menschen in Krisensituationen befinden sich unter den Gästen und solche, die die Stille des abgelegenen Ortes schätzen oder die den Rhythmus, die Struktur des Ordenslebens erfahren möchten und für die Dauer ihres Aufenthaltes an den Gebetszeiten des Konvents teilnehmen. Die neue Priorin legt auch in der Gästebetreuung auf Kompetenz wert und hat sich deshalb in themenzentrierter Interaktion und in Trauerbegleitung weitergebildet. „Wir stellen fest, dass Menschen eine Sehnsucht nach Geborgenheit und eine Sehnsucht nach Gotteserfahrung haben", sagt Schwester Barbara und hofft, dass sie auch in Zukunft ein Umfeld bieten kann. in dem diese Suche erfolgen kann.
In ihrer neuen Funktion möchte Barbara Ostermeier an ihrer Ge meinschaft weiterbauen und für die Einzelnen wie auch für die Gemeinschaft Wachstum ermöglichen. Es sei notwendig, sich immer wieder aufzumachen und das Miteinander in den Vordergrund zu stellen. Man wolle offen sein für alle, die kommen, und ihnen Gastfreundschaft erweisen. Wichtig ist ihr „die Zeichen der Zeit zu sehen und zu hören“.
Nachdem Äbtissin Edeltraut Danner zunächst ein Kloster auf den Philippinen gegründet hatte rief sie 1953 die Ordensgemeinschaft in Kirchschletten ins Leben. Noch heute gibt es die Benediktinerinnen auf den Philippinen. Die Klöster sind jedoch von Kirchschletten unabhängig.
Die Internationalität zeigt sich jedoch auch bei den Bewohnerinnen der Abtei. Drei Schwesten sind Deutsche, eine kommt aus Japan und die anderen bringen philippinische Lebensfreude und Kultur in den Ordensalltag ein Die Verbindung zu den philippinischen Klöstern wird weiter gepflegt, finanziell wie auch personell. So werden im Frühjahr zwei weitere Schwestern von den Philippinen nach Kirchschletten kommen.
Die Priorin begrüßt diese auch kulturelle Herausforderung und sieht sie als wichtige Ergänzung deutscher Lebensart. Sie ist sich sicher, dass voneinander zu lernen zu einem wesentlichen Merkmal ihrer benediktinischen Ordensgemeinschaft gehört.

(Christiane Dillig, Heinrichsblatt - Kirchenzeitung für das Erzbistum Bamberg Nr.4; 116. Jhrg. Ausgabe B 2009 S. 15)

Ansprache von Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick anlässlich des 50jährigen Bestehens der Abtei Maria Frieden

Verehrte Benediktinerinnen in Kirchschletten mit Ihrer Priorin Mutter Myriam, liebe Ehrengäste, Schwestern und Brüder!

1. Es ist mir eine große Freude, heute mit Ihnen den 50. Jahrestag der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten zu feiern. Ich bin sehr dankbar, dass es diese Zelle benediktinischen Lebens in unserem Erzbistum gibt. Die Kirche von Bamberg wurde aufgebaut und über Jahrhunderte geprägt durch benediktinische Klöster. Nach dem heiligen Heinrich und der heiligen Kunigunde, die selbst nach dem Tod ihres Mannes Benediktinerin wurde, war der heilige Otto ein besonders wichtiger und engagierter Förderer der Mönche und Nonnen. Von den Benediktinerklöstern auf dem Michelsberg in Bamberg, in Michelfeld, in Weißenohe, in Banz und vom Schottenkloster in Nürnberg gingen viele religiöse und kulturelle Impulse aus. Die reformierten Benediktinerabteien, die Zisterzienser- und Zisterzienserinnenklöster in Langheim, in Bamberg, in Schlüsselau, Himmelkron, Vierzehnheiligen und Ebrach waren Zentren des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens. Die Mönche und Nonnen machten Land fruchtbar, betrieben Acker- und Gartenbau, errichteten Schulen, Apotheken, Kranken- und Sozialstationen, schufen bedeutende Kunstwerke, missionierten und waren vor allem Stätten des Gottesdienstes und Gebetes.

Alle Klöster benediktinischer Prägung bei uns sind in der Reformation oder in der Säkularisation ausgestorben und untergegangen. Das einzige, das derzeit auf dem großen Gebiet unserer Erzdiözese besteht, ist Maria Frieden in Kirchschletten. Dankbar feiern wir heute das 50-jährige Bestehen. Von Schwestern aus den Philippinen mit Mutter Äbtissin Edeltraud Danner wurde dieses Kloster gegründet. Von 1953 bis 1973 war es Priorat der Abtei Immaculate Heart of Mary in Vigon, Philippinen. Am 5. Mai 1973 wurde das Priorat zur Abtei erhoben. Ich danke vor allem den Gründerinnen und ihren Nachfolgerinnen, die weit weg von ihrer Heimat hier unter vielen Opfern und Verzicht dieses Kloster aufgebaut, in ihm gelebt und gewirkt haben. Einige sind noch unter uns, andere sind in der Gemeinschaft der Heiligen mit uns verbunden. Ich sage allen von Herzen Vergelt’s Gott!

2. Maria Frieden bewahrt aber nicht nur die benediktinische Tradition in unserem Erzbistum, sondern wirkt benediktinisch.
Was bedeutet benediktinisch?

· Zum Wesen des Benediktinertums gehört „das Gotteslob, dem nichts vorgezogen werden darf“. Seit 50 Jahren wird hier Tag für Tag das Gotteslob in der Eucharistie und im Stundengebet der Kirche viermal täglich gefeiert und in den Anliegen einzelner, der Kirche und der Welt gebetet.

· Zum Wesen des Benediktinertums gehört die Liebe zu Jesus Christus. Sie muss über alles gehen, schreibt der heilige Benedikt mehrfach in der Regel. Die Schwestern hier in Maria Frieden mit einer sehr großen Oblatengemeinschaft suchen und lieben unseren auferstandenen Herrn, der im Himmel thront, aber zugleich allezeit bei uns ist. IHN verehren sie und IHN beten sie in der heiligen Eucharistie an. Die eucharistische Anbetung gehört in besonderer Weise zum Auftrag dieser Abtei. In Kirchschletten werden viele Menschen zur Liebe Christi geführt.

· Zum Wesen des Benediktinertums gehört die Gastfreundschaft. Sie ist mehr als Tisch und Bett, Essen und Trinken. Sie will in den Frieden und die Ordnung, die Zuversicht und die Hoffnung, den Glauben und das Gebet der benediktinischen Gemeinschaft hineinnehmen. Daraus wird den Gästen Kraft für den Alltag ihres Lebens zuteil. Viele einzelne Personen werden hier aufgenommen. Viele Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen verbringen hier Einkehrtage und Exerzitien. Gastfreundschaft wird hier geschenkt und erfahren.

· Zum Wesen des Benediktinertums gehörten und gehören immer kulturelle Leistungen. Die Urkultur ist die Agrikultur. Hier in Kirchschletten gibt es eine florierende ökologische Landwirtschaft. Das ist ein wichtiger Beitrag für die Kultur unserer Heimat und die Bewahrung der Schöpfung in unserer Gegend.

· Zum Wesen des Benediktinertums gehört auch eine Arbeit für das Wohl und zum Nutzen der Gesellschaft. Die Kerzenmanufaktur ist ein nicht zu unterschätzender Beitrag für unsere Zeit. Die Kerzen tragen zum Guten und Schönen bei uns bei.

3. Pax et Bonum steht über vielen Benediktinerklöstern. Frieden und Heil haben die Benediktinerinnen und Benediktiner zu bringen. Das tut Kirchschletten mit den Möglichkeiten, die es hat und wahrnehmen kann. Dafür ein herzliches Vergelt’s Gott.

4. Geburtstage sind Gedenktage, an denen man für das Vergangene dankt und für die Zukunft Glück und Segen wünscht. Auch monastische und kontemplative Abteien leben in der Welt und in der Zeit. Sie werden von allem betroffen und beeinflusst, was die Gesellschaft um sie herum kennzeichnet. Die Glaubenskrise, das Gefühl, dass der Himmel verschlossen ist und alles Leben auf diese Welt und Zeit eingegrenzt ist, betrifft auch die Ordenschristen. Die Bindungsunfähigkeit oder -schwierig-keit ist auch beim Eintritt in ein Kloster nicht einfach überwunden. Die Sexualisierung all unserer Lebensbereiche, die diesem Aspekt eine zu dominierende Rolle zuweist, stellt Ehelosigkeit, Keuschheit und Ordensleben in Frage.
Die Kritik an der Kirche macht auch vor dem Kloster nicht halt und beschwert. Individualisierung, egozentrische Selbstverwirklichung, Freiheit ohne Bindung ist auch im Kloster zu spüren. Liebe Schwestern! Diese Schwierigkeiten und Gefahren unserer Zeit müssen und können mit der weisen Regel des heiligen Benedikt überwunden oder integriert und so fruchtbar gemacht werden.

Liebe Benediktinerinnen in Kirchschletten, haben Sie den Mut, die Regel des heiligen Vaters Benedikt zu leben und Ihr Leben nach ihr auszurichten. Das ist der wichtigste Beitrag, den Sie unserer Zeit und Gesellschaft schenken können. Leben und lehren Sie uns das „Ora et Labora“, Bete und Arbeite, das „Pax et Bonum“, Friede und Heil, das „Serva ordinem et ordo servabit te“, Halte Ordnung und die Ordnung hält dich.

5. Liebe Schwestern! Mit 50 ist der Mensch reif und echt, kostbar und wertvoll. Wir sprechen vom Goldjubiläum. Das feiern Sie heute. Mit 50 ist ein Benediktinerinnenkloster aus den Kinderschuhen heraus, aber noch im Schwung der Jugend. Sie sind reif und wertvoll und zugleich noch jugendlich beschwingt. In Ihrem Jubeljahr zum 50. Gründungstag binden sich zwei Schwestern für immer an Ihre Gemeinschaft. Zwei junge Damen wollen bei Ihnen eintreten. Das ist erfreulich und zukunftsweisend. Zu Ihrer 50-jährigen Geschichte und zur Gegenwart gratuliere ich Ihnen. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen mit der Lesung aus dem Kolosserbrief Dankbarkeit, Friede und Liebe. Bleiben Sie wie Maria vor allem Jesus Christus verbunden und singen Sie wie die Gottesmutter den Lobpreis Gottes.

Möge auch in Zukunft die Abtei Maria Frieden den Frieden Gottes erfahren und zum Frieden der Menschen mit sich, mit Gott und untereinander beitragen.

Möge die Abtei Maria Frieden auch in Zukunft Stätte des Gotteslobes, der Liebe zu Christus, der Gastfreundschaft, der Kultur, des Friedens und des Heils sein.
( http://www.erzbistum-bamberg.de/erzbistum/erzbischof/bbkarchiv... )

4. Oktober 2005, 09:12
"Gott soll die Nummer 1 bleiben"

Den Schatz im Acker bergen

Erzbischof Schick (Bamberg) weiht Myriam Schmitt OSB zur Äbtissin von "Maria Frieden":
"Gerade Klöster haben heute in der Welt apostolisch-missionarische Bedeutung"

Bamberg (kath.net/bbk)
In einem feierlichen Gottesdienst hat Erzbischof Ludwig Schick Schwester Myriam Schmitt OSB am vergangenen Donnerstag zur Äbtissin der Benediktinerinnenabtei "Maria Frieden" geweiht. Benediktinerklöster seien besonders wichtig, weil sie der Welt vorlebten, dass Gott "die Nummer 1" in ihrer Gemeinschaft sei, betonte der Bamberger Oberhirte. Nur so könne eine schöpfungsgemäße Kultur der Liebe entstehen. Ihr Wirken im Dienst des Ordens stellte Äbtissin Myriam Schmitt unter den Wahlspruch "In caritate et veritate" (In Liebe und Wahrheit). Etwa 300 Gäste - unter ihnen Äbtissinnen und Äbte aus ganz Deutschland und Ordensangehörige aus dem Ausland sowie Landrat und Bezirkstagspräsident Günther Denzler - waren der Einladung nach Kirchschletten (Marktgemeinde Zapfendorf) gefolgt. Erzbischof Schick betonte, wie wichtig die Abtei für die Erzdiözese Bamberg ist. Denn vor fast 1000 Jahren hätten Kaiser Heinrich und Kunigunde das Bistum Bamberg auf benediktinischen Klöstern aufgebaut. Heute sei es allein die Abtei "Maria Frieden", die diese Tradition weiterführe. "Gerade Klöster haben heute in der Welt apostolisch-missionarische Bedeutung", erklärte der Bamberger Oberhirte. Schließlich finde die Weihe nicht zufällig am Fest der heiligen Erzengel statt. In seiner Predigt ordnete Schick den Engeln besondere Eigenschaften zu, die auch das Leben in "Maria Frieden" prägen sollten: Der Erzengel Michael stehe für die Aufgabe des Klosters, durch das monastische Leben zu zeigen, dass Gott der Lebensmittelpunkt schlechthin sei. Durch den geregelten Tagesablauf, der von Gottesdienst und Chorgebeten strukturiert werde, richteten sich die Ordensleute stets neu auf Gott aus. Damit seien sie ein Beispiel für viele Menschen heute, die über Stress, Hektik und die Banalität des eigenen Lebens klagten.
Der Erzengel Gabriel schließlich solle die Fähigkeit und den Willen vermitteln, die Liebe zu Jesus Christus immer wieder neu zu beleben. "Das A und O des benediktinischen Lebens ist Jesus Christus." Jesus Christus sei es gewesen, dessen Ankunft vom Erzengel Gabriel angekündigt wurde, um der Welt den Frieden zu geben. Auch diese friedvolle Haltung solle von der Abtei "Maria Frieden" ausgehen. Außerdem sollten die Benediktinerinnen das Leben der Welt heilend wie der Erzengel Raffael begleiten. Damit seien Benediktinerinnen seit jeher auch Kultur-Botschafterinnen, was sich im künstlerischen Wirken, in der Wissenschaft und Publizistik zeige. In Kirchschletten werde eine ökologische Landwirtschaft betrieben, die die Schöpfung ernst nehme. Kontakt mit der Außenwelt ergebe sich durch das breite Exerzitienangebot. Nachdem der Erzbischof während der Weihe Myriam Schmitt OSB nach ihrer Bereitschaft für das Amt der Äbtissin gefragt hatte, erklangen die Allerheiligenlitanei und wenig später das Segensgebet. Dann überreichte der Bamberger Oberhirte der neuen Äbtissin die Zeichen ihres Amtes: Ein Buch mit den Ordensregeln des heiligen Benedikt, den Ring und Stab der Äbtissin. Strahlend nahm die Äbtissin die Segenswünsche ihrer Mitschwestern entgegen.
[Foto: (c) Pressestelle Bistum Bamberg Artikel: (c) http://www.kath.net/detail.php?id=11641 ]

Informationen zum Ort Kirchschletten:

http://www.bnv-bamberg.de/home/ba1772/hauserbuch.htm

http://www.bnv-bamberg.de/home/ba1772/kirchschletten.htm

http://www.bnv-bamberg.de/home/ba1772/kirche.htm

http://www.bnv-bamberg.de/home/ba1772/Startseite.htm


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