Was bleibt, was bleibt... Was bleibt nur?
Auf dem Bild, das sieht man, bleibt Arbeit... Leere Becher, ein Glas, ein Schälchen, eine Gabel... Die Decke wird gerichtet werden wollen, wenn abgeräumt ist... Der Glastisch wird wohl auch gewischt, ja, aber... Was bleibt? Was ist es, was bleibt?
Was macht das Besondere an Momenten, an Stunden, Tagen, Zeiträumen aller Art aus, dass sie bleiben - im Gedächtnis, im Herzen, irgendwo?!?
Und - wo sind sie hin, all die anderen Momente des Lebens, jene, die in Vergessenheit gerieten? Was schied die einen von den anderen? Was macht Eins zum Teil eines Seins, anderes zur Nichtigkeit?
Gibt es eine Instanz, die das entscheidet? Gibt es ein Ich im Ich, dass das wahre bestimmt und anderes ins Unbestimmte, ins Nichtige entläßt?
Eins gibt es - das ist die Stille. Es gibt die Frankfurter Vulkanaschenstille, die uns geschenkt wurde und die ich weiter genießen werde, solange sie anhält! Mindestens bis heute Nacht um Zwei. Und, wer weiß, vielleicht noch länger... Ein Sonntag als wahrer Ruhetag? Welch himmlisches Geschenk!
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