POTSDAM / BABELSBERG -
Mehr als 6000 Filmfans haben am Samstagabend bei sommerlich lauen
Temperaturen die 15.
Lange Babelsberger
Filmparknacht besucht.
Filmpark-Betreiber
Friedhelm Schatz freute
sich gar über die „seit
Jahren erfolgreichste
Filmparknacht“. Das
Konzept, Filmthemen und
Konzerte zu verbinden, sei
aufgegangen. Das
diesjährige Spektakel
stand unter dem Motto
„Science Fiction &
Fantasy“. Etliche Gäste
waren in entsprechende
Kostüme gewandet.
Hobbits, Elfen, Ritter sowie
zahlreiche Außerirdische
vom Vulkanier bis zum
Romulaner bevölkerten
das Areal an der
Großbeerenstraße.
„Trekkie“ Christian
Unglaub, als kriegerischer
Andorianer mit blauer
Haut und Fühlern auf dem
Kopf erschienen, reiste mit
Familie und Freunden aus
Regensburg nach
Babelsberg. „Wir wollen
uns hier die ,Star-Trek'-
Ausstellung ansehen“, so
Unglaub. Auch der Vortrag
des Physikers Hubert Zitt
über Fehler in der Science-
Fiction-Serie „Star Trek“
stand auf dem Programm
der Bayern.
Wer in die Schau wollte, brauchte Geduld – lange Schlangen bildeten sich auch vor der Shuttle-Tour durch die Medienstadt. Über mangelndes Interesse musste sich auch Filmfechttrainer Gerd Borho nicht beklagen. In der Mittelalterstadt gab der Berliner mit seinem Team Einblicke in die Kunst des Fechtens, erklärte Waffen und historische Hintergründe. Mit Rock- und Popklassikern heizte die Band „Under Cover“ ihrem Publikum an der Metropolishalle ein. Im Restaurant „Prinz Eisenherz“ kamen Freunde von Artistik und Zauberei auf ihre Kosten. Für Mitternacht war martialisch ein „Sternenkrieg“ angekündigt, der sich glücklicherweise nur als traditionelles Abschlussfeuerwerk
entpuppte..