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Deutschland, den 29.07.2008
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Betreff: Ihre Einäscherung
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Da wir durch genaue Informationen erfahren haben, daß aus Ihrem Weiterleben keine sozialen Vorteile zu erwarten sind, und daß Sie nur zum Schrecken Ihrer Mitmenschen herumlaufen, haben wir laut
§ 17 Abs.9 des Kontrollgesetzes zur Senkung des Menschenüberschusses in der
Bundesrepublik Deutschland Ihre Verbrennung beschlossen.
Sie werden hiermit aufgefordert, sich am ..............
nachmittags um ........ Uhr im hiesigen
Krematorium
O f e n 15, K l a p p e 9
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zwecks Verbrennung Ihrer schlacksigen Figur mit Gesangbuch und Leichenhemd einzufinden.
Da Sie in Ihrem verpfuschten Leben überreichlich Alkohol genossen haben, werden Sie gebeten, um eine Explosion zu vermeiden, eine Stunde vor Ihrer Verbrennung 3 Liter Ziegenmilch zu sich zu nehmen.
Ferner haben Sie ein Bündel Stroh, einen Zentner Koks, Papier und Feuerzeug, einen Topf für abgefallenes Fett und Grieben sowie Packpapier für die Asche und die Knochen mitzubringen. Die Asche wird im Winter zum Streuen vereister Straßen verwendet.
Da Sie jedoch an Einbildung und Gehirnerweiterung leiden, haben Sie vorher Ihren Wasserkopf zu entleeren, da sonst Gefahr bestünde, daß das Feuer ausgelöscht würde. Weil wir mit dem Tierschutzverein nicht in Konflikt geraten möchten, haben Sie den Vogel aus Ihrem Kopf zu entfernen und in Freiheit zu setzen.
Die Füße sind vorher zu waschen, da Käse beim Verbrennen üble Gase erzeugt.
Wir erwarten Sie also termingemäß in unserem Krematorium und verbleiben bis dahin mit freundlichen Grüßen
Ihr Professor der Röstkunde
(Nordknochen)
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