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Kapitalanlage- § 37a WpH | hambusch


Kapitalanlage- § 37a WpH
kurze Verjährung nach § 37a WpH
Der BGH hat nunmehr entschieden, daß auch etwaige deliktsrechtliche Schadensersatzansprüche aus § 823 Abs. 2 BGB i.V.nm. § 31 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 WpHG wegen fahrlässiger Beratungspflichtverletzung der Verjährungsregelung des § 37a WpHG unterliegen. Er hat damit die Revision gegen ein Urteil dse Kammergerichts vom 11.3.2004 - 19 U 71/03 - zurückgewiesen. Zur Begründung verweist der BGH auf die Absicht des Gesetzgebers, durch Verkürzung der Verjährungsfrist dem Anlageberater eine zuvelässigere Einschätzung möglicehr Haftungsansprüche zu ermöglichen und so seine Bereitschaft zu stärken, auch risikoreichere Papiere zu empfehlen.
Da die Verjährungsfrist nach Aufassung des BGH bereits mit dem Schadenseintritt beginnt und dieser bereits in dem Erwerb der Papiere zu sehen ist, wird bei später eintretenden Schäden jede Rechtsverfolgung erheblich erschwert (BGH, Urt. v. 8.3.2005 - XI ZR 170/04). Es bleibt nur noch der Nachweis vosätzlichen Verhaltens, aber dieser ist wohl in den wenigsten Fällen zu erbringen.


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