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Kapitalanlage: Schadensteilung möglich | hambusch


Kapitalanlage: Schadensteilung möglich
Mitwirkendes Verschulden bei Anlagebetrug?
Nicht jeder Anlagebetrug führt zu einer vollen Haftung des Kapitalanlagebetrügers. Nach Ansicht des Bundesgerichtshofs sieht auch Fälle denkbar, in denen sich der Anleger an seinem Schaden beteiligen muß, wenn er den vorsätzlichen Schädiger seines Vermögens zivilrechtlich in Anspruch nimmt.
Danach gilt der allgemeine Rechtsgrundsatz des Inhalts, daß einem vorsätzlichen Schädiger in jedem Fall die Berufung auf ein fahrlässiges mitwirkendes Verhalten des Geschädigten verwehrt sei, nicht uneingeschränkt. Wenn nämlich ein Anlager ohne erkennbaren Grund auf Sicherungen verzichtet und die in eigenen Angelegenheiten gebotene Vorsicht in erheblichem Maße außer Acht läßt, wäre eine Schadensteilung gem. § 254 Abs. 1 BGB in Betracht zu ziehen. Dies wäre jedenfalls danach dann der Fall, wenn der Schädiger (nur) bedingt vorsätzlich gehandelt haben sollte und der geschädigte Anleger besonders leichtfertig gehandelt hat.
(BGH, Urt. v. 5.3.2002 - VI ZR 398/00).


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