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Hier ein Referat über Che Guevara | khihallo


Hier ein Referat über Che Guevara
Referate für alle
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Inhaltverzeichnis

Blattbezeichnung Seite

Deckblatt 1

Kindheit und Jugend 2

Reisen durch Südamerika 4

Guerillakämpfe in der Sierra Maestra 8

Theorie und Methode des Guerillakriegs 11

Wirtschaftliche und politische Arbeit 12

Guerillakämpfe in Bolivien 15

Warum es zum Tode von Ernestro “Che“ Guevara kam 18

Über den Tod hinaus 19

Quellenangaben 20
























Zaher Hassan Gesamtschule Hector-Peterson Oberschule
Klasse E1






Facharbeit:










Seite 1

Kindheit und Jugend

Ernestro “Che“ Guevara Lynch de la Serna wurde am 14. Juni 1928, in Argentinien (Rosario) geboren. Seine Eltern waren Celia de la Serna und Ernestro Guevara Lynch. Am 2. Mai 1930 traf ein Ereignis ein, das die Mutter mit Schuldgefühl erfüllte und ihre Ehe beeinflusste, als sie eines Tages bei kalten und stürmischen Wetter, mit dem kaum 2 Jahre alten Ernestro, schwimmen ging. Auf dem Nachhauseweg wurde Ernestro zunehmend übel, das führte zu Asthmaanfällen. An dieser Krankheit litt er sein ganzes Leben lang. Auf Rat eines Arztes zog Ernestros Familie ins trockenere Klima nach Alta Carcia (Corduba), wo sich Ernestros Gesundheitszustand jedoch nicht verbesserte. Ernestro hatte zwei Brüder und zwei Schwestern hinzubekommen. Doch das Lieblingskind der Mutter blieb ihr Erstgeborener, den sie auch bevorzugte. Dies kränkte die anderen und sie ließen es Ernestro empfindlich spüren. Als er sie in einem Wutausbruch angegriffen hatte, zog er den kürzeren und sie steckten seinen Kopf ins kalte Wasser. Ernestro bekam einen Asthmaanfall und wäre fast erstickt. Mit 6 Jahren führte Ernestro eine Kinderclique in der Nachbarschaft an. Die Kinder dieser Clique kamen hauptsächlich aus armen Familien. Sie forderten oft die reichen Kinder zu einem Fußballspiel heraus, welches sie in der Regel immer gewonnen hatten. Wenn sie dann gewonnen hatten haben sie die reichen Kinder ausgelacht. Für die Freunde war das Haus seiner Eltern immer offen. Ernestro konnte tun und lassen was er wollte, seine Eltern hatten oft nichts dagegen. Ernestros Eltern hatten sich oft gestritten, weil sie Geldprobleme hatten. Man vermutet, dass durch diese Geldprobleme, Ernestro das Geld in seinem spätern Leben hasste. Wenn man Ernestro charakterisieren würde, würde man sagen, dass er in seiner Jungend, ein guter Kerl war, ruhig, geduldig und gelassen. „Ernestro ein richtiger Timido.“1 Obwohl Ernestro schüchtern war, vertrat er immer seine eigene Meinung. 1941 ging er auf die Colegio National Dean Funes, in Corduba, wo er in Sport und Literatur auffiel: Zuvor hatte er


Seite 2

von seiner Mutter hat er Französisch gelernt und in der Bücherei seines Vaters ca. 3000 Bücher gelesen u.a. Geschichts-, Literatur-, Politik- und Poesiebücher und von Marx, Engels, und Freud. Diese Leidenschaft machte ihn aber nicht zu einem Lesewurm. Mit seinem 4 Jahren jüngeren Bruder streifte er die ganze Umgebung von Corduba und Alta Carcia ab. Was im auch Spaß machte, war Fußball und Rugby, bei den “Estudiantes“ spielt er Rugby. 1947 studierte er an der Universität von Buenos Aires Medizin, obwohl er in Mathematik hoch begabt war. Man nimmt an, dass er Arzt geworden ist um ein Verfahren zu entwickeln, welches krebskranken Menschen hilft, weil seine Mutter an Krebs erkrankt war. Dann entschied er sich für das Asthma um dort ein Verfahren zu entwickeln, um sich von seiner Krankheit zu befreien. Neben dem Studium hatte er ein Labor für Krebsforschungen. Wegen dem argentinischen Klima musste er mit dem Rugbyspielen aufhören, dann fing er an Schach zu spielen und das mit Erfolg. Wie der mehrfache argentinische Meister berichtet „ Ernestro spielte aggressives Schach d.h. er nahm gut vorbereitet Opfer in Kauf“.2 Was seiner Guerilla-Taktik ähnlich war. Ernestro hatte Angst, wegen seines durchtrainierten Körper von der Peron-Armee eingezogen zu werden ( Er und seine Eltern waren Gegner von Peron), deshalb hatte er vor der Untersuchung eine kalte Dusche genommen und damit einen Asthmaanfall herbei geführt. Die Ärzte erklärten ihn für untauglich. Das Vermögen seiner Familie wurde immer weniger und Ernestro musste, gelegentlich, als Reporter für eine Zeitung arbeiten. Nach seinem letzten Exarm, machte Ernestro mit seinem Freund Alberto Granados eine Reise.

Ernestro mit Eltern


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Reisen durch Südamerika

Ernestros erste Reise, mit seinem Fahrrad, hatte auch familiäre Gründe. Er wollte weg von seinen Eltern, die sich immer häufiger stritten, wegen des Geldes. 1949 kam es zur Trennung, die aber nach außen geheimgeheilten wurde. Vor seiner Reise hatte er sich von seiner Verlobten, Maria del Carmen Ferreyra (kurz: Chichina), verabschiedet. Ernestro schrieb Chichina regelmäßig Briefe auf seiner Reise. Auf seiner Reise in den Norden Argentiniens sah Ernestro viele Elend, Hunger und Krankheit, das verstärkte Ernestros Hass auf die herrschende Gesellschaft. Er machte für das Leiden Südamerikas die Diktatur verantwortlich. Als Ernestro zurückkam, überredete sein Freund Alberto Granados zu einer zweiten Reise, sie wollten mit dem Motorrad Lateinamerika bereisen. Ernestros Mutter willigte ein und am 29. Dezember 1951 reisten sie ab. Zuvor hatte er seiner Braut einen Hund geschenkt, den er den Namen “ Comeback“ gab. Sie bat ihn, ihr ein Spitzenkleid zu holen und sie drückte ihm 5 Dollar in die Hand. Auf seiner Reise nahm er Kurs auf den Süden Argentiniens. Auf dem Gebirgsscheitel der Anden setze der Motor aus. Später meinte Granados: „Die Reise wäre bestimmt nicht so aufschlussreich gewesen, wenn ihr Vehikel wieder funktioniert hätte.“3 Als die Reisekasse leer war, verdienten die Freunde ihr Geld als Tellerwäscher, Gepäckträger, Schiffsstauer, Verkäufer, Ärzte und wenn es gar nicht anders ging, haben sie sogar gebettelt. Von Santiago aus wollten die beiden nach Rapa Nui um dort in einem Lepraheim zu arbeiten. Weil die Strecke zu lang war (3000 Kilometer), konnten sie das Ziel nicht erreichen. Nun ging es durch die Atacama Wüste, eines der gefurchtesten Dürregebiete der Erde. Sie pilgerten zu den verstecken Ruinen


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von Machu Picchu. Jetzt fing Ernestro, wie sein Freund, mit einem Tagebuch an. Als er das Elend der Indianer sah, keimte in ihm die Vorstellung einen mit Gewalt erzwungen Umbruch der Gesellschaft anzusellen. Von der heiligen Stätte der Inkas marschierten sie zu einem kleinen Aussätzigenheim das von Dr. Hugo Pesche geleitet wurde. Er gab ihnen Empfehlungen mit für eine Lepraforschungsstelle in San Pablo am Ufer des Maranón. Unterwegs bekam Ernestro heftige Asthmaanfälle. In San Pablo durften sie in einem Laboratorium arbeiten. Sie halfen den Leprakranken bei ihren Tätigkeiten. Die wiederum bauten ihnen ein Floss, aus Dankbarkeit, für sie. Am 21. Juni verließen die beiden die Lepraforschungsstelle. Der Maranón trug die Freunde zur Dreiländerecke Kolumbien, Brasilein und Peru in das Städtchen Letica. Hier mussten die beiden wieder Geld verdienen, doch sie hatten Glück. Die Beiden wurden als Trainer angagiert. Sie sorgten dafür, das Letica die Regional Meisterschaft gewann. Mit dem Geld konnten sie in die Hauptstadt Kolumbiens, Bogotà, gelangen. Hier kamen sie ins Gefängnis, weil man sie als Banditen verdächtigte. Sie wurden aber schnell wieder freigelassen. Durch eine geschenkte Flugkarte konnten die beiden nach Caracas. Granados blieb dort, weil er in einem Leprasanatorium arbeiten durfte. Ernestro drängte es nach Hause, weil er sein Studium beenden wollte. Zuvor reiste er nach Miami um dort ein Kleid für seine Braut zu kaufen. Seelisch verändert von der Reise kam er zurück. Er wusste zwar nicht, was er wollte, aber er wusste er wollte nicht ein einfacher Arzt werden. 1953 erlangte Ernestro das Diplom, mit der Note “Genügend“, zum Arzt und Chirurg. Als er Chichina sagte, dass er Granados versprach sich ihn in Venezuela wieder anzuschließen kam es zur Trennung. Er kehrte seinem Vaterland den Rücken zu. 1953 begann die dritte und entscheidende Reise durch Bolivien und Mexiko. Wegen seinen Asthmaanfällen war er auf seinen Freund Carlos Ferrer angewiesen. Das erste Reise Ziel war La Paz, die Hauptstadt Boliviens. Dort traf er einen argentinischen Advokaten namens Ricardo Rojo, mit dem sich Ernestro anfreundete. Der erzählt von der ersten Begegnung mit Ernestro: „ Als ich
Guevara zum ersten Mal sah, machte er mir keineswegs einen

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besondern Eindruck. Er sprach wenig, hörte lieber anderen zu,
aber plötzlich schleuderte er friedlich lächelnd seinen Gesprächspartner einen vernichtenden Satz entgegen.“4 Auf einen Lastwagen verließen Ernestro, Ferrer und Rojo Bolivien mit irgendwelchen Indios aus Bolivien. Die drei wollten die Mentalität der Indios studieren. Rojo kam aber zu folgendem Ergebnis „Wir entdeckten, dass alle unsere Anstrengungen umsonst waren... Es war nicht die geringste menschliche Verbindung zu diesen Indios herzustellen.“5 Ernestro blieb im Ruinenfeld von Sacsahuamán. Rojo setzte seinen Weg fort in die Hauptstadt Lima und Ferrer trennte sich von den beiden. Zufällig trafen sich Rojo und Ernestro in Ecuador wieder. Am Hafen von Guayaguil mussten die beiden ihre Sachen verkaufen um mit dem Geld weiter zu reisen. Ernestro behielt nur, was er am Leib hatte und Rojo verkaufte seinen Luxus Mantel. Durch den Freund von Rojo, einen sozialistischen Rechtanwalt, der ihnen eine Gratisfahrt auf einem Bananenfrachter besorgte, konnten sie nach Panama gelangen. Um Geld zu verdienen schrieb Ernestro, Artikel für ein Magazin, über die Indios. Gemeinsam fuhr man nach San Jose, der Hauptstadt Costa Ricas. Dort hatte Ernestro den ersten Kontakt mit kubanischen Revolutionäre. Die erzählten ihm Einzelheiten über Fidel Castro. Im Januar 1954 kamen Ernestro und Rojo nach Guatemala. Dort trafen sie Kubaner, die die Revolution in Kuba vorbereiteten. Diese Operation sollte nach der Freilassung von Fidel Castro geschehen. Ernestro wollte die Revolution in Guatemala vorbereiten, diese Aktion scheiterte, weil die CIA eine Söldner-Armee finanzierte. Die Wandlung Ernestros zum Revolutionären Kommunisten voll zog sich in Guatemala und Mexiko. In Guatemala lernte Ernestro Hilda Gardea kennen, sie wurde zu einer guten Freundin und nahm bei Ernestro den Platz von seiner Mutter ein. Hilda macht Ernestro mit Nico Lopez, einen Mitkämpfer Castros, bekannt. Nico und seine Kubaner unterrichteten den neuen Freund über die Ziele Castros und gewannen ihn für ihre Sache. Zuerst als Arzt später als Kämpfer. Ernestro war von

Seite 6


dieser Sache völlig überzeugt. Ernestro, Hilda und Nico zog es nach Mexiko, wo er in einem Krankenhaus arbeitete. Eines Tages kam Nico mit einem Mann namens Raùl Castro. Die drei gingen zu einer Herberge für Exilkubaner wo Ernestro die erste Begegnung mit Fidel Castro hatte. Von den ersten Gesprächen mit Castro erzählt Ernestro: „Ich lernte ihn in einer dieser kalten mexikanischen Nächten kennen und erinnere mich, dass unsere erste Diskussion über internationale Politik ging. Innerhalb weniger Stunden in der selben Nacht in der Morgenfrühe wurde ich einer der künftigen ...
Next part ►


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